Alias Eye aus Mannheim
waren der Grund, warum ich mich am vergangenen Samstag auf
den Weg nach Wiesbaden gemacht hatte. An dieser Stelle sei
gleich angemerkt, dass es sich um ein Doppel-Konzert handelte,
denn die Wiesbadener Lokalmatadoren Sheela haben sich wieder
vereint und spielten an diesem Abend ebenfalls auf. Leider
plagte den RockTimes-Schreiberling ein grippaler Infekt, so
dass der Aufenthalt im GMZ unmittelbar nach dem letzten Song
von Alias Eye beendet war. Nun ja, das GMZ liegt in der Wellritzstraße
und allen zukünftigen Besuchern sei gesagt, dass es sich hierbei
um eine tolle Location mit einem hervorragenden Sound handelt.
Einziges Manko: Keine Parkplätze, nicht einmal einer. Wer
auch immer sich demnächst dorthin auf den Weg macht, fahre
direkt den Elsässer Platz an und von dort sind es gute zehn
Minuten zu Fuß ohne jeglichen Stress. Alias Eye, die dem Prog
zugerechnet werden, mussten noch in der abgelaufenen Woche
ein paar Gigs canceln, weil Sänger Phil Griffiths an einer
Entzündung der Stimmbänder erkrankt war. Nicht ganz auskuriert
trat man dennoch in Wiesbaden an. Der Veranstalter, der Rock
für Wiesbaden e.V. ist übrigens auch ein Projekt, welches
von der Leidenschaft der Mitglieder und Verantwortlichen lebt.
Ohne solche Leute würde die Szene vermutlich kaum noch leben
und solche Konzerte wahrscheinlich nicht mehr stattfinden.
Deswegen unser Respekt für die gezeigten organisatorischen
Leistungen. Ansonsten war es für Alias Eye noch ein weiteres
Highlight, denn die Band trat das erste Mal zusammen mit dem
neuen Keyboarder Jens Haberkorn auf. Ich glaube nur eine einzige
Stelle ausgemacht zu haben, wo der Mann in den umfangreichen
Kompositionen kurzzeitig die Orientierung verlor. Ansonsten
war es aber eine gelungene Präsentation des neuen Tastenmanns.
Phil Griffiths hatte das Publikum von Beginn an im Griff und
er ist in der Tat ein sehr wortgewandter und agiler Frontmann.
Mit immerhin schon drei Studio-Alben im Gepäck war die Auswahl
der Songs sicherlich nicht leicht, schließlich hörte man aber?????;
eine gute Mischung und perfekt abgestimmte Setlist. Das mit
fernöstlichen Klängen garnierte "Clowns Tale" machte den Anfang.
Der Song kam richtig knackig und rockig aus den Boxen. Dies
mag auch mit an dem Gitarristen Matze Wurm liegen, der den
älteren Stücken von Alias Eye für meine Begriffe einen etwas
härteren Geschmack verleiht. Kommt sehr positiv Es folgten
"Hybrid" vom Debüt und "In Denial" vom aktuellen Longplayer
In Focus. Vor allen Dingen bei "History Lesson" bemerkte man
den neuen Keyboarder, der mit den Orgelsounds zusammen mit
der Gitarre einen noch raueren Sound hinterlässt. Die Ballade
"Just Another Tragic Song" stammt von "Field Of Names", handelt
von persönlichen Erlebnissen des Sängers und beinhaltet ein
geiles Piano-Solo. Sehr geschmackvoll. So gab es im Ergebnis
einen Querschnitt aus allen drei bisher veröffentlichten Alben.
Fünfzehn Songs waren geplant, das Konzert endete mit der Nummer
14, dem melodischen "Premortal Dance". Hier war Sänger Phil
Griffiths mit seinen Stimmbändern am Ende. Das Publikum hatte
sehr wohlwollend mitbekommen, dass der Mann alles gegeben
hatte. Es gab viel Applaus für einen wirklich guten Auftritt
von Alias Eye. Deswegen raten wir: Wenn die Mannheimer in
der Nähe auftreten, unbedingt hingehen!
Zur Veröffentlichung ihrer dritten Scheibe
"In Focus" luden Alias Eye zu einer Release-Party
ins Mannheimer Forum der Jugend ein. Zur Erinnerung, da seit
dem letzten Longplayer "A Different Point Of You"
von dem Quintett aus dem Rhein-Neckar-Raum nicht mehr viel
zu hören gewesen ist: Alias Eye waren unter anderem mit
Saga unterwegs, haben bis dato live wie auch mit ihren Platten
noch nie enttäuscht, zählen musikalisch mit zum
Besten, was in Deutschland in puncto Rockmusik so aktiv ist
- und müßten schon längst in einer anderen
Liga spielen. Doch zurück zu diesem Gig Anfang März.
Knapp hundert Interessierte, Fans, Bekannte und Verwandte
freuten sich auf diesen Abend, darunter neben dem Verfasser
dieser Zeilen auch noch sein knapp achtjähriger Sohn,
für den Alias Eye sein erstes Rockkonzert bedeuteten.
Der Gig stand unter dem Motto Release-Party für "In
Focus", aber glücklicherweise präsentierten
Alias Eye an diesem Abend ein breites Spektrum ihres bisherigen
Schaffens. Ich stehe total auf "Field Of Names"
und "A Different Point Of You" und habe mich - trotz
aller Klasse - mit "In Focus" lange Zeit schwer
getan. Das hat sich nach x Hördurchgängen nun gelegt,
aber zu dem Auftritt war ich dennoch äußerst skeptisch,
wie denn Alias Eye die Tracks mit dem geänderten Arrangements
von "In Focus" live präsentieren würden
und ob das mit dem restlichem Songmaterial überhaupt
passen würde. Und eines vorweg: Die Jungs haben's gepackt,
denn zwei Stunden lang zogen Alias Eye alle in ihren Bann,
so daß nicht nur ich mich fragte, warum die Truppe nach
so vielen Jahren immer noch quasi ein Geheimtip ist. Alle
wirkten auf der Bühne absolut natürlich, beherrschten
ihr Metier absolut perfekt, kamen sympathisch ohne Ende rüber,
wirkten überzeugend - sollten also summa summarum auf
der Erfolgsleiter längst etliche Stufen weiter nach oben
geklettert sein.
Unterlegt von einem astreinem Sound starteten Alias Eye mit
"I'm Your Lie", dem Opener des aktuellen Streiches,
um danach mit "Hybrid" gleich zum Debüt von
2001 zurückzukehren. Und diese Wechsel durchzogen den
kompletten Auftritt: "History Lesson", "Fake
The Right", "Tragic Song", "The Great
Open", "Hold On", "A Clown's Tale",
"The Readiness I All" nebst vielen anderen Stücken:
Alias Eye sprangen zwischen ihren drei Platten hin und her,
wobei alle Songs perfekt zueinander paßten - das Konzert
somit wie aus einem Guß gewesen ist. Und daß dabei
das eine oder andere ältere Stück 'ne Spur härter
oder mit dreckigeren Riffs rüberkam, war sicherlich dem
neuem Gitarristen Matze Wurm zu verdanken, der als Nachfolger
für Matthias Richter - übrigens auch im Publikum
- mehr als Ersatz ist. Der vielseitige Shouter Philip Griffiths
hat die Musik quasi im Blut, ist sein Vater doch der ehemalige
Frontmann der 70ies-Legende Beggars Opera; Matze Wurm spielte
vielseitig ohne Ende; ohne Tastenmann Vytas Lemke wären
Alias Eye austauschbar ohne Ende; Tieftöner Frank Fischer
sowie Schlagzeuger Ludwig Benedek straften alle diejenigen
Lügen, die von Baß und Drums nur als Rhythmus-Sektion
denken. All dies ist Anfang März Garant dafür gewesen,
daß wir einem denkwürdigem Abend beiwohnen durften,
der mit vorzüglichen Titeln wie "Field Of Names"
und "Enlighten Them" ein wunderbares Ende nahm.
von
Georg Lögler
Eingeladen zur Record-Release-Party anlässlich
ihrer zweiten Platte "A Different Point Of You"
hatte die Mannheimer Band in eine passend schöne Location,
die dem Rahmen bei ca. 300 Anwesenden mit glasklar austaxiertem
Klang gerecht wurde. (Hier an der Neckarpromenade sollten
öfters kleine bis mittlere Konzerte stattfinden.) Alle
Instrumente waren offensichtlich sorgfältig justiert
worden und die Umsetzung des komplizierten Materials, das
im Studio durch diverse Gastmusiker angereichert wurde (die
aber zum Großteil nicht konnten, da die Profimusiker
selbst Konzerte hatten), wurde von der Band äußerst
routiniert und professionell mit leichten Abwandlungen vorgetragen.
So wurde, wenn ich mich nicht täusche (da ich das Album
erst an diesem Tag gekauft hatte) das komplette brandneue
Album sowie ein Großteil des 2001er Albums "Field
Of Names" mit spürbarer Spielfreude dargeboten.
Frontman Philip Griffiths führte mit seiner
unnachahmlichen Art durch den Abend, schon dreimal sah ich
die Band nun live und er hat ein ganz eigenes Stageacting
ohne Poserei oder Showgehabe. Keyboarder Vytas Lemke saß
auf der rechten Bühnenseite hinter diversen Keyboards
und hatte gleich 3 Mikrofone, eines für seine beeindruckenden
Einlagen am Akkordeon, die er so neben dem Singen und den
Keyboards auch noch absolvierte. (Das steckt im Blut, denn
wie wir erfuhren, ist sein Großvater einer der virtuosesten
Akkordeonspieler in seiner Heimat.) Und da die Band bereits
Resonanz bekam, dass "Your Other Way" an ein französisches
Chanson erinnerte, nahm sie dies auf und verstärkte live
den Eindruck. Gitarrist Matthias Richter auf der linken Bühnenseite
brillierte durch fantastisch-verträumte Soli, wie bei
dem vertrackten "Fake The Right" oder dem wirklich
phänomenalen "The Great Open" - wunderschön.
Matthias Richter müsste eigentlich in der Abteilung "Bester
Deutscher Gitarrist" so langsam mal mit dabei sein, meiner
bescheidenen Meinung nach ... Er überraschte beim genialen
"Icarus Unworded" mit einem neuen Instrument, einer
Slide-Gitarre, die er im Sitzen spielte und die er eigens
für dieses Stück gekauft hat!! Das nenne ich mal
Engagement im Sinne der Musik!! Die Rhythmus-Sektion Frank
Fischer am Bass und Ludwig Benedek am Schlagzeug legte ein
solides Fundament zu dem komplexen Songmaterial hin. Und auch
Gastmusiker Timo Wagner am Saxophon bei zwei Songs konnte
den Sound veredeln. Wie bereits vor 2 Jahren bei Rock im Quadrat
(eine in Mannheim jährliche Veranstaltung mit 4 lokalen
Bands) wurde als Gast auch Philips Vater Martin Griffiths
auf die Bühne gebeten und die beiden sangen miteinander
den Song der ex-Band des Vaters BEGGARS OPERA, "Time
Machine" - immer ein toller bewegender Moment. Auch eine
weitere kleine Fremdeinlage, diesmal in Form von ABBAs "Mamma
Mia" - wirklich passend und taktlich auch geschickt eingebaut,
verursachte wieder Schmunzeln, wurde aber gleich erklärt:
Die Band hatte dies in Schweden ausprobiert und das dortige
Publikum war ganz begeistert gewesen. "Zu Recht"
ruft einer ganz laut rein! Das Didgeridoo zu Beginn des Songs
"On The Fringe" taucht jedoch heute abend nicht
auf der Bühne auf, aber Philip plauderte ein wenig aus
dem Nähkästchen, dass sie ursprünglich sogar
noch mehr Ideen auf dem Album verwirklichen wollten. Was angesichts
der Komplexität und Vielschichtigkeit, die auf "A
Different Point Of You" ohnehin schon vorherrscht, doch
überrascht. Es sind aber eben hauptsächlich die
schönen Songs selbst, die nie aufgrund Gefrickel untergehen,
es herrscht keine Progressivität um derer selbst willen
vor. (Na, jetzt ist das Wort mit P halt doch gefallen!) Konkret
gesagt, die Strukturen sind trotz des Anspruchs bei ALIAS
EYE immer noch nachvollziehbar - im Gegensatz zu einem disharmonischen
Ton- und Instrumenten-Mischmasch wie bei z.B. bei ZERO HOUR,
womit der Schreiber dieser Zeilen überhaupt nichts anfangen
kann (die redaktionsinterne Progfraktion dafür umso mehr
- Anm. rls). An dem Konzert, welches über 2 Stunden ging,
habe ich überhaupt nichts auszusetzen, im Gegenteil -
jeder Ton war ein Genuss!
Mit dem Album (zum Konzert!) haben sich die Lokalmatadoren
noch in meine Top 10 der Jahres-CDs 2003 eingeschlichen, ja
man sollte immer bis zum Schluss warten. Im Ausland scheint
man ähnlich zu denken:
Es ist eine Tatsache, dass sich ein Ehepaar aus Helsinki,
Finnland (!!) ins Flugzeug nach Frankfurt gesetzt hat, sich
von dort mit dem Taxi nach Mannheim kutschieren ließ,
um dieses fantastische Konzert miterleben zu dürfen!!!
Im italienischen Rock Hard wurden sie im Dezember mit der
"Platte des Monats" gekürt!
Am 30. Mai 2004 spielen sie auf einem Festival in Bordeaux,
Frankreich mit den FLOWER KINGS!
Weitere Auftritte in Holland und in der Schweiz sind in Vorbereitung.
Und zu guter letzt - in den USA aufzutreten, das ist wohl
der Traum jedes Rockmusikers: Am 24. April 2004 spielt die
Band auf einem Festival in Philadelphia!! "Kaum zu glauben",
berichtet Frank, als er die Einladung erhielt. Wie war das
noch mal mit dem Propheten im eigenen Lande?!?
Kunstvoll arrangierte Komposition
Gruppe Alias Eye stellt ihre CD in Mannheim vor
Beinahe hätte die
Scheibe nicht pünktlich vorgelegen. Erst ein paar Tage
vor der großen Release-Party, der Live-Darbietung zur
Veröffentlichung ihres Debüt-Albums "Field
Of Names" im Mannheimer Forum wurden die CDs angeliefert.
Alias Eye hatten schon befürchtet, am großen Tag
mit leeren Händen dazustehen.
Doch alles stimmt. Der große Saal ist gut besucht, die
Akustik sehr rein und transparent. Trotzdem müssen im
Sound Abstriche gemacht werden, denn der Anlage mangelt's
an Bass-Volumen, um den Songs auch die richtige Tiefe und
den treibenden Rhythmus-Druck zu geben; es klingt etwas höhenlastig.
Aber Musik und Musiker sind exzellent, der Laune-Pegel ganz
oben.
Neben dem zehn Nummern von "Fields Of Names" spielt
die Truppe ein paar Titel, die es nicht auf die Platte geschafft
haben, die aber dem Rest in nichts nachstehen. Kunstvoll arrangierte
Kompositionen der anspruchsvollen Rockmusik hat das Mannheimer
Quintett zu bieten, das sich eingerichtet hat in jenem Genre,
das in den siebziger Jahren Kunst-Rock oder Art-Rock genannt
wurde und heute mit dem Begriff Prog-Rock belegt wird. "Prog"
steht für "progressiv" und ist aus den Siebzigern
übriggeblieben, als das Wort noch einigermaßen
berechtigt war. Heute, da in der Rockmusik so gut wie alles
schon ausprobiert und miteinander kombiniert worden ist, bleibt
die Fortschrittlichkeit der Verwendung komplexer Formen und
Strukturen vorbehalten und der Einarbeitung vermeintlich artfremder
Einflüsse.
So machen sich bei Alias Eye mitunter ausgeprägte Jazz-Harmonien
und klassisch inspirierte Melodien bemerkbar; dass Keyboarder
Vytas Lemke, im Hauptberuf Mathematiklehrer, ein Bach-Liebhaber
ist, merkt man seinem Tastenspiel an. Neben der ideenreichen
Gitarrenarbeit von Matthias Richter und der präzisen
Rhythmus-Sektion Frank Fischer (Bass) und Ludwig Benedek (Schlagzeug)
besticht vor allem der Gesang von Philip Griffiths, Sohn von
Martin Griffiths, dem einstigen Sänger der Anfang der
Siebziger erfolgreichen schottischen Art-Rock-Formation Beggar's
Opera. Philips reife, souveräne Leistung gibt den Stücken
Nachdruck und Gewicht. Noch sei er nicht so ausdauernd wie
sein Vater, grinst er, und gönnt seiner Stimme nach der
Hälfte eine viertelstündige Pause.
Mike Seifert
© Mannheimer Morgen, 12-06-01
Alias
Eye 8.Juni 2001 Mannheim, Forum der Jugend
Auch einem verregneten
Frühsommerabend kann man noch etwas Positives abgewinnen,
denn wer geht bei angenehm sommerlich-lauen Temperaturen schon
gerne auf eine CD Releaseparty? Beste Voraussetzungen also
für solch ein Er-eignis, welches bei Alias Eye an diesem Abend
mehr den Charakter einer öffentlichen Privatparty hatte. Demzufolge
beste Stimmung, Zwischenapplaus auf offener Szene und eine
angenehm lockere Atmosphäre.
Alias Eye stellten
komplett ihr Debüt "Fields of names" vor, angereichert noch
durch weitere Songs, die leider keinen Platz mehr auf der
CD fanden. So offenbarte auch das komplex-rockige "To be or
not to be" ansprechendes Niveau, die ruhigen, noch unveröffentlichten
Akustiksongs sorgten nach der Pause ebenfalls für schöne Abwechslung.
Einzig die jazzig, etwas orientierungslose Zugabe "Too much
to lose" wirkte an diesem Abend etwas deplaziert, gab dem
Konzert aber einen relaxten Abschluss. Ansonsten wurde souverän
gespielter melodischer,kompakter, songorientierter Progressive
Rock in angenehmer Lautstärke aus den Boxen reproduziert,
angereichert durch diverse Versatzstücke aus 30 Jahren Rockmusik.
Besonders die mehr epischen, bombastischen Tracks wie z.B.
das fulminante "Premortal dance", "Driven", "An end in itself"
oder auch der Titelsong "Field of names" wussten im Livegewand
zu gefallen. Leider gab es auf der Bühne bei "The readiness
is all" nicht das Duett Vater - Sohn, mit ex-Beggars Opera
Sänger Martin Griffiths. Dieser war zwar anwesend, überließ
aber lieber dem Sohn und seiner Band die Bühne. Ohne die Qualitäten
der Band schmälern zu wollen - die Rhythmustruppe > Frank
Fischer am Bass und Ludwig Benedek am Schlagzeug agierten
solide, Keyboarder Vytas Lemke, sowie Gitarrist Matthias Richter
sorgten für manch prägnantes Soli - die Band prägt eindeutig
Sänger Philip Griffiths. Endlich mal wieder ein Sänger, der
über Volumen und Kraft in der Stimme verfügt, sich zudem auch
noch als souveräner Geschichten und Anekdotenerzähler auf
der Bühne präsentiert und die Fäden innerhalb der Band eindeutig
in der Hand hält. Jetzt heißt es nur noch den Jungs die Daumen
zu drücken, dass man auch außerhalb Deutschlands auf das geluX-Mozilla-Status:
0009nd aufmerksam wird.
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