Progressive
Corner (Schweiz)
Das kleine Minialbum "Beyond the Mirror",
über welches ich im letzten Herbst berichtete (Review hier)
machte Lust auf mehr, und auf die Veröffentlichung der ersten
offiziellen "Alias Eye" Scheibe war ich sehr gespannt. Nun
dreht sich das runde Teilchen fast ohne Unterbruch in meinem
Player, gutes Zeichen, oder?? Die einzelnen Songs auf "Field
of Names" fallen sehr unterschiedlich aus. Den Anfang macht
das mit leicht orientalischem Touch beginnende Titelstück
"Field of Names", ein eingängiger, melodiöser Song der auf
Anhieb gefällt. Die warme Stimme von Philip Griffiths und
das saubere Gitarrenspiel gefallen auf Anhieb, die zum Einsatz
kommende Handorgel gibt dem Song zusätzlich einen eigenen
Charakter. Über "Premortal Dance" brauche ich eigentlich gar
nicht viel zu schreiben, außer das diese wunderschöne Nummer
noch kompakter als die erste Version rüberkommt. Recht rockig
beginnt "Wasteland", hier ist es vor allen Dingen der ruhige
Mittelpart, der es in sich hat. Die wohl beste Nummer ist
das folgende "Just another Tragic Song", Melancholie pur zu
Beginn, dann der Übergang in eine rockende Passage, wow, das
ist genial!!! Der Song ist wunderbar arrangiert, verfügt über
flotte sowie ruhige Moment. Das Zusammenspiel der Band ist
einfach perfekt, Klasse die Gitarrenparts und der Bass, Super
das Drumming und das flächendeckende Keyboard, und dann erst
noch der ausdrucksstarke Gesang von Philip Griffiths, einfach
einmalig!!!! Mit knapp 8 Minuten ist "Driven" der längste
Song auf dem Album, "Driven" bewegt sich vornehmlich im Mid-Tempo.
Erste Sahne ist das über 2 minütige Gitarrensolo von Matthias
Richter, Mann o Mann, das killt!!! Mit "River Running" folgt
die zweite Nummer vom Demoalbum, und auch diese hat gegenüber
dem Demo an Farbe gewonnen. "Hybrid" ist etwas vielschichtiger
als alle bisherigen Songs, interessant ist das umarragierte
Bach-Stück etwa ab Songmitte. Reichlich schräg präsentiert
sich der kürzeste Song "Mystery" mit seinen jazzigen Gitarreneinlagen
und einem Schweineklaviersolo. "The Readyness is all" ist
für mich nach "Just another Tragic Song" das zweitbeste Stück
auf "Field of Names", hier teilt sich Philip Griffiths mit
seinem Vater (Ex Beggars Opera Sänger) die Gesangsparts, was
mir tierisch gut gefällt. Aber nicht nur der Gesang liegt
im grünen Bereich, wiederum sind es die fantastischen Gitarrensolis,
die entzücken. "And End in Itself" (auch vom Minialbum) beschliesst
das erste Werk von "Alias Eye". Fazit: "Field of Names" ist
ein gelungener Einstand der Mannheimer Band, die Kompositionen
sind sehr gut arrangiert, und auf fast jedem Song darf man
mit kleinen instrumentalen Überraschungen rechnen. Mit "Just
another Tragic Song" und "The Readyness is all" hat man neben
den Songs von „Beyond the mirror" zwei weitere hochkarätige
Songs am Start, aber auch alle anderen Songs sind beachtlich.
Hier kann jeder Musikfan zuschlagen!!
EMPIRE
Alias Eye: Beyond The Mirror
Was für ein Hammer!
Mit ihrer Mini-CD Beyond The Mirror machen die sympathischen
Deutschen gehörig auf sich aufmerksam. Was hier geboten wird,
ist melodiöser Prog vom Feinsten. Der erste Track, River Running,
haut einen förmlich um. Vollkommen genial ist der klassisch
angehauchte Pianopart im Mittelteil, der dann plötzlich locker-lässig
von einer Gitarre abgelöst wird. Gerade das macht die Musik
von Alias Eyes aus, dass sie niemals bemüht oder zwanghaft
konstruiert wirkt, alles erscheint leicht und wie selbstverständlich.
Hinzu kommt mit Philip Griffiths einer der besten deutschen
Sänger. Covergestaltung und Produktionsqualität sind auch
sehr ansprechend. Die Musik ist so eigenständig, dass ich
Alias Eye beim besten Willen in keine der gängigen Progschubladen
stecken kann. Diese 16minütige Mini-CD gehört einfach in jede
gut sortierte Progsammlung. Zum Glück müssen wir auf den ersten
Longplayer nicht mehr lange warten. Im Frühjahr soll Field
of Names bei DVS Records erscheinen.
Martin Dambeck
www.durp.com
Beyond the mirror" ist eine Mini-CD mit drei Songs
und ich übertreibe sicherlich nicht wenn ich sage, daß diese
3 Songs mit zu dem stärksten Material gehören, das der deutsche
Prog-Underground seit Jahren hervorgebracht hat, denn bei ALIAS
EYE stimmt einfach alles. Sogar des Prog-Underground liebstes
Sorgenkind, die Vocals, sind mit Philip Griffiths exzellent
und ausdruckstark besetzt. ALIAS EYE spielen melodischen Progrock,
der aus den eingängige Melodien und stimmige Strukturen seine
Stärken bezieht. Das Quintett verzettelt sich zu keiner Zeit
weder in Langeweile noch in Frickelei ... was hier zählt sind
stimmige Songs im wahren Sinn des Wortes. Fazit: Ich wiederhole
mich: einer der stärksten Outputs des deutschen Prog-Undergrounds
seit Jahren.
Pink Floyd Fanclub
Alias Eye are a band
that are going to be a force to be reckoned with. Their beautiful
first mini CD is reminiscent of some early British bands such
as Traffic and Blind Faith, with spectacular vocals by Philip
Griffiths that remind me of Stevie Winwood. The CD features
3 tracks as follows. 1. River Running. A sonic landscape.
Moves between the classical and heavy rock. Tight drumming
by Ludwig Benedek who must have learned his craft from listening
to Pink Floyd's Nick Mason. Wonderful piano work by Vytas
Lemke, who gives Rick Wright a run for his money! 2. Premortal
Dance. Probably my favourite track. The drumming on this song
reminds me of much of the work from The Wall. A kick butt
lead guitar played by Matthias Richter would make Dave Gilmour
proud. Frank Fischer turns in a sterling performance on bass.
The guys should release this track as a single. 3. An End
In Itself. A hauntingly beautiful ballad. I can hear some
Beatles influence here. Once again PhilipGriffiths voice sends
shivers up my spine.
www.quixote-music.de:
If the daily noise pollution of formatted radio has
not yet jammed your ears, you'll just love these songs. a
sensational three song mini-cd that proves progressive rock
is neither dead nor dated. wonderful melodies and arrangements,
top-class musicians, and the fantastic voice of philip griffiths.
griffiths?….sounds familiar?…do you remember the legendary
Beggar's Opera? Well, they were Philip's father's band.
Fao Casa Gazette
(Italy)
Noted with Pleasure. Alias Eye - beyond the mirror.
Philip Griffiths, son of the singer Martin Griffiths who sung
in the very important band in the early UK prog movement,
Beggar's Opera, has defi-nitely inherited his dad's progressive
musical genes and has put together a flowing EP full of harmonious
progressive elements. An auspicious beginning....
www.musicagent.de:
Art-Rock mit toller Frontstimme!!! Alias Eye spielt
eingängige Pop-Songs, die harmonisch und rhythmisch ausgefeiltes
Material mit einem Sänger krönen, der garantiert Wiedererkennungswert
hat. Check it out!
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