A Different Point of You

 

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In Zeiten, in denen man neue gute Progressive-Rock-Bands mit der Lupe suchen muss, sind Alias Eye eine angenehme Überraschung. Mit ihrem extrem vielseitigen Stil entziehen sie sich sämtlichen Klischees und überzeugen mit kompakten, ohrenfreundlichen Songs.
Bereits auf dem Debütalbum Field Of Names konnten die fünf Mannheimer mehr als überzeugen, doch mit A Different Point Of You liefern sie ihre endgültige Reifeprüfung ab. Getragen von Philip Griffith' charismatischen, nie zu dünnen Vocals, rocken und proggen Alias Eye durch die verschiedensten musikalischen Schubladen, ohne sich dabei je in Gefrickel oder überambitionierten Arrangements zu verzetteln. Klassische Progresssive-Rock-Elemente finden sich genauso wieder wie Jazz, Pop, Hardrock, Blues, Funk und Chanson, wobei das Hauptaugenmerk stets auf nachvollziehbaren Melodien, interessanten Klangfarben und knackigen Rhythmen liegt.

Mit diesen neun Songs etablieren sich Alias Eye als eine der wichtigsten Prog-Bands Deutschlands und dürfen fortan sogar ungestraft in einem Atemzug mit Szene-Helden wie den ähnlich vielseitigen Flower Kings genannt werden. (Michael Rensen)

Eclipsed

Legte die Band um Frontman Philip Griffiths in 2001 mit „Field of Names“ ein beachtliches Debütalbum vor, zeigt sie jetzt auf dem Nachfolger zusätzlich zu bereits bekannten Elementen auch eine andere Seite von sich. Weiterhin erschaffen Alias Eye vielseitige und wunderschöne Melodien, die schon damals nicht nur die deutsche Progszene begeisterten, sondern der Band auch im Ausland zu einem erstklassigen Ruf verhalfen. Jetzt sind sie jedoch noch eigenständiger geworden und vermischen Elemente aus Pop, Rock, Latino-Musik, Jazz, Funk und Blues zu originellen Songs. Die Harmonien sind nicht mehr so eingängig wie beim Vorgänger, doch dafür kann der Hörer jedes Mal neue schräge Riffs und konzipierte Kompositionen entdecken. Besonders genial ist bereits der Opener „A Clown’s Tale“, der im Mittelteil mit Anklängen an „Slave to the rhythm“ viel Humor beweist. Der Spannungsbogen zieht sich dann vom sphärischen „Drifting“ über „Fringe“, das mit Didgeridoo-Klängen beginnt, hin zur lässigen Pianoman-Nummer „Too much Toulouse“ mit Jazz-Einflüssen. In exzellentem Sound entfaltet die angenehme und vielseitige Stimme von Philip Griffiths eine prachtvolle Blüte. Frank Fischer und Ludwig Benedek spinnen ein dichtes Netz aus vertrackten Rhythmusparts, wobei Benedek durch seine treibendere Art hier an den Drums mehr überzeugen kann als auf dem Debüt. Vytas Lemke und Matthias Richter bestäuben die Songs mit genialen Keyboard- und Gitarrenklängen, so dass die CD in voller Pracht erfreut. Bestaunen kann man auf dem aktuellen eclipsed-Sampler das brillante „The Great Open“.

Metal Heart

Nein, in eine Schublade lassen sich die Mannheimer Art/Prog-Rocker von Alias Eye nicht stecken. Das war schon beim Debutalbum Field Of Names der Fall und auch der aktuelle Nachfolger A Different Point Of View passt sich nahtlos an. Ohne Zweifel sind Alias Eye eine der innovativsten und eigenständigsten Prog-Rock-Band aus Deutschland, die scheinbar vor keinem Musikstil zurückschrecken und passend in ihr musikalisches Konzept einbauen können. Your Other Way ist beispielsweise gekonnt mit einer Akkordeon-Harmonie untermalt, der Opener A Clown’s Tale begeistert mit einem leichten orientalischen Flair, Fake The Right und The Usual Routine sind spritzig-funkige Songs mit Gute-Laune-Effekt, während die Band auf Too Much Toulouse präsentiert, wie es klingt, wenn progressive Rock-Musik mit Jazz kombiniert wird. Ganz stark sind Alias Eye auch immer dann, wenn balladeske Töne angestimmt werden, bei denen die facettenreiche Stimme von Sänger Philip Griffiths richtig gut zur Geltung kommt. Als Beispiel dafür sei Drifting genannt. Interessant klingen auch die sporadisch eingesetzten Instrumente wie Saxophon oder Spanish Guitar. Wem das nach zuviel musikalischer Vielfalt klingt, dem sei gesagt, dass der berühmte "rote Faden" während des ganzen Albums nachzuvollziehen ist und Alias Eye immer sehr songdienlich komponieren, so dass
trotz aller Komplexität auch die Eingängigkeit nicht zu kurz kommt. Dieser gelungene Spagat ist es auch, der die Mannheimer von vielen anderen Bands ihres Genres abhebt und Different Point Of You zu einem Art/Prog-Rock-Highlight des auslaufenden Jahres werden lässt. Beide Daumen hoch! (9/10)

Powemetal.de

Die Mannheimer Neo-Prog-Rocker von ALIAS EYE wurden zur Zeit der Veröffentlichung ihres ersten Albums "Field Of Names" (2001) neben SYLVAN als eine der großen deutschen Hoffnungen auf diesem Sektor gehandelt. Mit dem Stück 'Premortal Dance' hatte man auch schon einen kleinen "Kulthit" vorzuweisen, den ihr Euch bei MP3.com runterladen könnt. Insofern habe ich das neue Album mit einer gewissen Spannung erwartet.

Was die Jungs hier bieten, ist ein wahres Kaleidoskop ausgefeilter Kompositionen, feinster Melodien und überraschender Ideen. ALIAS EYE sind offensichtlich bemüht sich einen ganz eigenen Sound zu schaffen, der zwischen ohrenschmeichelnder Eingängigkeit und atemberaubender Komplexität pendelt. Dabei variieren sie die genretypische Einflüsse aus Klassik, Jazz, Blues und Funk auf teilweise sehr ungewöhnliche Art und Weise. Klar, auch ALIAS EYE schreiben häufig theatralische Stücke mit viel Pathos wie etwa ARENA, Klavierklänge (synthetisch und echt) spielen eine bestimmende Rolle und in den beschwingteren Momenten darf die Musik wie beispielsweise bei THE FLOWER KINGS auch mal ordentlich grooven.

Aber ALIAS EYE haben ihren eigenen Kopf. Und deswegen beginnt gleich das erste Stück 'A Clown’s Tale' mit einer Mischung aus fernöstlicher Harmonik sowie Percussion, treibendem Rock und einem tollen Saxophon, welches Gastmusiker Timo Wagner beisteuerte. Die helle Stimme von Philip Griffiths verbreitet eine leichte Melancholie. Die mehrstimmigen Gesänge, die den Refrain umrahmen, setzen ALIAS EYE auch bei den folgenden Stücken immer wieder gerne ein. Die Gitarre ist kraftvoll und atmosphärisch. Mit seinen raumfüllenden, weitausladenden Soli sorgt Matthias Richter auf diesem Album für die Empfindung jeden Augenblick genüßlich abzudriften. Keyboarder Vytmas Lemke dürfte bei den Aufnahmen schwer beschäftigt gewesen sein um die vielen verschiedenen Sounds zu erzeugen, vor denen die Stücke geradezu überquellen. Alle Möglichkeiten, die Equipment und Studiotechnik hergaben, sind weidlich ausgenutzt worden. Manchmal erinnert das Ganze ein bischen an liebevolle Bastelarbeit. Das ist z.B. der Fall bei 'A Clown’s Tale', wenn dort für kurze Momente eine Accousticgitarre von ein paar Takten Trip Hop unterfüttert wird. Dabei verschmelzen diese Klangschichten harmonisch miteinander und wirken niemals zerrissen. Bei jedem Hören kann man etwas Neues entdecken. Natürlich werden ALIAS EYE kaum Freunde spontaner und ungeschliffener Aufnahmen mit "Live-Atmosphäre" ansprechen können. Das hier ist nun mal alles andere als "just Rock". In dieser Musik hat jeder Ton seinen wohlüberlegten Platz.

Im zweiten Track 'Fake The Right' schlägt die Stimmung radikal um. Rockiger Funk beherrscht das Spielfeld und bringt das Tanzbein zum Schwingen. Durch den eingängigen Refrain erhält dieses Stück schon fast einen Hitcharakter. Weil es so schön war, gibt es hier wieder Tim Wagners Saxophon zu hören. Das nachfolgende 'Your Other Way' ist einer meiner persönlichen Favouriten auf dieser Scheibe. Einer melancholischen Melodie wird von jazzigen Klavierparts ein leichter Schwung verliehen, bevor ein echtes Akkordeon - gespielt von Vytmas Lemke - für Gänsehaut sorgt. Sanfte E-Gitarrentöne bestimmen 'Icarus Unworded'. Die ernste Nachdenklichkeit dieses Stückes wird im folgenden 'The Usual Routine' von poppigen Einflüssen kontrastiert. Ein swingender Mittelpart setzt dabei ein cooles Glanzlicht und vermittelt ein wenig die Stimmung eines verrauchten Jazzschuppens der fünfziger Jahre.

Nach der ruhigen Ballade 'Drifting' gibt es ein weiteres Highlight: das dramatische 'On The Fringe'. Mit einem Windmacher und einem Didgeridoo leiten ALIAS EYE ihre musikalische Erzählung ein, die vor allem von der Verbindung zwischen Streichern und Gitarre lebt. Verschiedene Parts wechseln sich innerhalb des Stückes ab. Die Harmonien stammen offenbar aus der Klassik. Genauso genial und theatralisch ist 'The Great Open'. Zum Träumen läd das beinahe zweiminütige Gitarrensolo ein, welches einen schon fast von der Erde loslöst. Allerdings wird man zum Schluss mit 'Too Much Toulouse' noch mal in den rauchigen Jazzschuppen gestoßen. Kontrabaß und Piano unterstützen Philip Griffiths, während er in die Fußstapfen von Frank Sinatra tritt – ohne aber den Schmalztopf zu weit zu öffnen.

ALIAS EYE legen ein abwechslungsreiches Prog-Album vor, das die ihnen zuteil gewordene internationale Aufmerksamkeit in achtungsvolle Anerkennung verwandeln wird. Außerdem setzt die Gruppe studiotechnisch durchaus Maßstäbe. Mit Metal hat "A Different Point Of You" natürlich nicht viel zu tun – sieht man von paar härteren Riffs ab. Freunde anspruchsvoller Rockmusik jedoch werden begeistert sein.

Musik an Sich (19/20)

Welcome to the world according to Alias Eye

Das Zweitlingswerk der Mannheimer Artrocker kann man relativ griffig mit einem der HipHop/Rapwelt entlehnten Wort umschreiben: Mixtape. Es ist beinahe schon beängstigend, mit welcher Leichtigkeit man sich der verschiedensten Musikstile bedient und sie in den eigenen Kosmos integriert.

A Clown’s Tale beginnt orientalisch, die Melodie wird von der Band aufgegriffen, der Gesang komplettiert den perfekten Einstieg in die CD. Der ideale Anspieltipp für alle, die Alias Eye bis jetzt noch nicht kennen: großartige Melodien, sanftere und härtere Passagen, ausdrucksstarker Gesang, einfach alles, was Alias Eye ausmacht ist enthalten. Fake The Right beginnt mit an die Red Hot Chili Peppers erinnernder Gitarre, Bläser grooven ein und los gehts mit dem tanzbarstem Teil der CD, dem Philip Griffiths Gesang wieder den unverwechselbaren Stempel aufdrückt. Your Other Way beginnt getragen mit Keyboards und spanischer Gitarre, ein alter bekannter gesellt
sich dazu: das Aliay Eye Akkordeon. Der Refrain entfaltet sich wie die Flügel eines frisch geschlüpften Schmetterlings; wunderbar mehrstimmigarrangiert, der gegen Ende eingebaute Instrumentalpart stellt sich ganz in
den Dienst des Songe und dient nicht zum „Schaut her was ich alles auf meinem Instrument kann – Ach bin ich toll“ herumprahlen, wie das ganze Album als eine Einheit von Musikern erscheint. Man weiß, dass man gut ist und muss sich nichts auf Teufel komm raus beweisen.

Mit Icarus Unworded heißt es dann zum ersten Mal: Balladenalarm! Prägendes Element ist Gesang und Keyboard, definitiv ein Favorit für die erste Kuschelprogrock-CD.
Ob es Absicht ist, dass das der Text des The Usual Routine betitelten Stückes unroutinemäßig von Vytas Lemke geschrieben ist, kann im Interview in der nächsten Ausgabe nachgelesen werden. Sicher ist auf jeden Fall, dass es auf dieser CD keine Routine gibt. Einordnen kann man ihn getrost unter gutem Midtemporock. Danach kommt mit Drifting Ballade Nummer zwei, bei den ersten Klängen drängt sich mir immer Angie der Rolling Stones in das Hirn, aber nach einigen Takten verflüchtigt sich dieser Gedanke. Drifting ist eine SlowMo-Ballade erster Güte,
aber auch das Stück, das mich vor die größten Probleme stellt: entweder es gefällt mir (meistens gegen Abend) oder ich empfinde es als zu langsam, da es doch den Fluss aus der Platte nimmt; gegen CD-Ende wäre es besser
geeignet aufgehoben. On The Fringe versöhnt aber immer. Mit Didgeridoo beginnend, baut sich der Song immer mehr auf, inklusive Klassikeinsprengsel und einem fulminantem Klassik meets Rock-Finale. The Great Open
beginnt verhalten-balladesk, steigert Intensivität und Power und wartet wieder einmal mit einem äußerst eingängigen Refrain auf. Ein ungefährer Vergleich wären die gemäßigteren Savatage-Balladen. Auf jeden Fall ein weiters Stück, dass ich mir (natürlich auf Radiolänge gekürzt) durchaus auf den höheren Chartplätzen vorstellen kann. Der Rausschmeißer, Too Much Toulouse, ist ein leicht verschleppt-jazziges Stück, das den Abstieg in die allzu reale Welt einleitet bzw. im Endles Repeat-Modus das problemlose Anknüpfen an A Clown’s Tale ermöglicht.

Fazit: Wer vor dem Begriff Artrock zurückschreckt, da er mathematisch durchkonstruierte Stücke befürchtet, kann entwarnt werden. A Different Point Of You ist das perfekte Album für jeden, der abwechslungsreiche, moderne, gut produzierte Rockmusik mag. Oder kurz ausgedrückt: Kaufen!

Soulburner.de (4,5/5)

Die Mannheimer Artrocker Alias Eye haben mit ihrem Zweitwerk „A different Point of you“ eine der Überraschungen des Jahres abgeliefert. Denn was die Jungs hier bieten, ist Kino für die Ohren. Jeder Song klingt völlig anders und nur der Gesang von Philipp Griffiths entpuppt sich als der rote Faden. Trotzdem bleibt die Musik stets nachvollziehbar und mitsingkompatibel. Die Reise beginnt mit „A Clowns Tale“ im fernen Orient, begibt sich nach Argentinien und Frankreich in Tango- und Chanson- Gefilde („Your other way“, „Too much Toulouse“) und auch eine verrauchte Jazzbar in New Orleans wird nicht ausgelassen („The Usual Routine“). Dazwischen lässt einen die schöne Ballade „Drifting“ auf dem Weg zwischen den Kontinenten schweben. Kurz gesagt, es genügen alle 9 Songs den höchsten Ansprüchen, vorausgesetzt, man ist ein wenig offen für die vielschichtigen Stilmittel der Band. In meinen Augen klingen Alias Eye wie eine rockige Version von Ark zu Debützeiten mit Damian Wilson (Ex- Threshold, Ayreon, Star One) am Mikro. Da die Musik relativ ruhig ist, sollten harte Metaller erst mal reinhören. Aber gönnt der Band wenigstens eine Hörprobe im Laden, denn dann sollte jeder Progrockfan begeistert sein.

Innovative, spannende und abwechslungsreiche Musik mit einem grandiosen Cover, die man eigentlich nicht besser fabrizieren kann. Da sich die Band im Vergleich zum Debüt aber nochmals steigern konnte, gebe ich nicht die Höchstnote, sondern "nur" viereinhalb Sterne,
da sich Alias Eye bestimmt noch einmal steigern werden.

Soundbase Album of the Moment

Würde man mich nach musikalischen Höhepunkten des Jahres 2001 fragen, würde ich spontan mit Alias Eye antworten, denn deren
Debüt Album „Field of Names“ war wirklich aller erste Sahne und zählt inzwischen zu meinen persönlichen Alltime Faves. Nun - gut
zwei Jahre später - legen die Mannheimer Art Rocker um Sänger Philip Griffith endlich ihr sehnlichst erwartetes Zweitwerk vor.

„A Different Point of You“, so der Titel besagten Werkes, weiß schon zu gefallen, bevor der Silberling überhaupt auch nur eine Runde
im CD – Player gedreht hat, denn das Artwork ist mal wieder ein echter Hingucker, mit dem man sich ruhig schon mal zur Steigerung
der Vorfreude einige Minuten lang beschäftigen kann.
Aber nicht nur optisch, sondern auch musikalisch weiß dieser Release zu überzeugen, wie bereits im ersten Durchlauf klar wird.
Wieder einmal haben es Alias Eye geschafft, Songs zu komponieren, die unglaublich leicht und eingängig daherkommen, bei genauerer
Betrachtung aber allerlei technische Finessen für den geneigten Hörer parat halten. Gut, es ist gerade im Genre Art Rock nichts
besonders ungewöhnliches, sein Gesamtwerk mit allerlei filigranen Details zu verzieren. Allerdings wirken solche Parts zumindest auf
mich oftmals arg aufgesetzt, streng durchkonstruiert, bar jeder natürlichen Spielfreude und vor allem in letzter Konsequenz extremst
nervtötend. Bei Alias Eye ist das anders. Hier werden an den richtigen Stellen kleine Ausrufezeichen gesetzt, die in unaufdringlicher
Art und Weise die Songs verzieren und reicher machen, ohne deplaziert oder überladen zu wirken.
Neben exzellenter Arbeit im instrumentellen Bereich überzeugt „A Different Point of You“ durch Philip Griffith’s Gesang, der sich in
meinen Ohren im Vergleich zum Vorgänger, sogar noch steigern konnte, was er vor allem in Songs wie dem stark orientalisch
anmutenden Opener „A Clown’s Tale“, dem ziemlich funkigen „Fake the Right“, der leicht melancholischen Ballade „Drifting“ oder
auch dem sehr proggigen „On the Fringe“ ein ums andere Mal unter Beweis stellt. Vorgenannte Songs mögen dann meinethalben auch
gleich als Anspieltipps herhalten, obwohl es eigentlich einer derart homogen guten Platte kaum gerecht wird, explizit einzelne Songs
hervorzuheben.

Fazit: Lange zwei Jahre haben uns Alias Eye auf ihr Zweitwerk „A Different Point of You“ warten lassen, aber die Wartezeit hat sich
definitiv gelohnt, denn mit eben jenem Album setzen die Mannheimer noch kurz vor Torschluss ein richtig fettes Glanzlicht in das
musikalische Jahr 2003. Von mir gibt’s 11 Punkte dafür und ein ausdrückliches „Muss man haben!“. (SK)

Break Out

On of the best albums of the month

Hatte die Mannheimer Art-Rock-Formation Alias Eye schon mit ihrem Einstand „Field Of Names“ ein gigantisch hohes Level erreicht, so toppt das Quintett dies mit dem Zweitwerk „A Different Point Of You“ scheinbar locker. Zwar mag das Songmaterial beim ersten Anhören weniger eingängig wirken, wer sich jedoch mit Sachen wie „A Clown’s Tale“, „Icarus Unworded“ oder „Too Much Toulouse“ intensiv beschäftigt, merkt schnell, daß wir es hier mit Musikkunst in ihrer reinsten Form zu tun haben. Gegenüber dem Debüt haben Alias Eye ihr musikalisches Spektrum erweitert und auch Tracks wie „Fake The Right“ geschrieben, die den reinrassigen Proggie-Fan - eine häufig ziemlich intolerante Spezies Mensch - sicherlich verwirren werden. Aber dies ist nur ein deutliches Indiz, wie vielschichtig Alias Eye sind, die sich - auch wenn man ihren Sound als Art-Rock bezeichnet - so leicht in keine Schublade stecken lassen. Auf „A Different Point Of You“ gibt es wirklich fast alles: Das beginnt bei jazzigen Einschüben, die man eher aus einer Piano-Bar vermutet, geht über epische Momente bis hin zu hochsensiblen Arrangements. Die Musiker sind dabei eine Klasse für sich und agieren alle fünf in Sphären, von der andere nur träumen können. Und daß der Longplayer zudem noch einen phantastischen Sound hat, ist das berühmte
Tüpfelchen auf dem i.
Marco Magin

Oldiemarkt Album des Monats

Auch das zweite Album von Alias Eye bringt progressiven Rock aus den
70ern, der heute bestehen kann.

Der progressive Rock mit allen seinen Stilen war in den frühen 70er Jahren eindeutig Chef im Rock-Ring: Sogar Bluesrock wurde in die Ecke bugsiert. Umso schlimmer wurde der Rückschlag in den späten 70er Jahren: Für die Punks war er das Schimpfwort schlechthin. Erst als sich in den 90er Jahren die Szene wieder auf die 70er einließ, kam der gute alte Progressive Rock wieder zu allen Ehren, besonders im Metal-Bereich. Gut für die Mannheimer Band Alias Eye, die ihren Stil quasi mit den Genen mitbekommen hat, ist der Sänger doch Philip Griffiths, dessen Vater
Martin schon Leadsänger von Beggar 's Opera war. Und da setzen die fünf Jungs auch an. Sie verbinden kongenial Stilelemente der progressiven Rockmusik mit moderneren Zutaten und zimmern daraus einen eigenen Sound, der jederzeit für sich stehen kann - ohne die Krücke des Retrorock. Da steht neben dem immer völlig souveränen Griffiths vor allem der enorm wandlungsfähige Keyboarder Vytas Lemke und der ebenso vielseitige
Gitarrist Matthias Richter, die den Sound zusammen mit den ausgezeichneten Songs beherrschen, die eine vertrackte Melodik ebenso wie verspielte Breaks und kurze Soli bringen. Das zweite Album ist die
eigentliche Hürde für das Talent einer Band - Glückwunsch!

Rock Hard Italy

Album of the Month

Se per il debut "Field Of Names" si poteva ancora parlare di prog rock, o perlomeno il termine rock aveva ancora un senso, il nuovo "A Different Point Of You" rischia di provocare gravi turbe in coloro che si danneranno l'anima per catalogarlo! Non facciamolo allora e
parliamo piuttosto di cinque ragazzi innamorati della musica in ogni sua forma e manifestazione, di cinque individualitä aperte a qualsiasi tipo di contaminazione culturale, di cinque menti in grado di ragionare fuori dagli schemi, di cogliere il nesso tra gli estremi e, infine, di cinque musicisti preparatissimi in grado di esprimere inalterata la propria bizzarra creativitä. Il prog settantiano e solo un substrato, per di piü finemente rielaborato; i; solo un fiume limpido e luminoso alimenta¬to da un infinitä di affluenti dai riflessi pastello. Gli Alias Eye sono splendide melodie pop, robustezza hard rock, aristocratica raffinatez¬za prog e simpatica cialtroneria dance anni settanta, ritmiche funky, sofferta essenzialitä blues ed esuberanza jazz. Gli Alias Eye sono tutto questo, ma il piü lontano possibile dall'autoindulgenza, dall'esteti¬smo, dal contorsionismo strumentale e cerebrale. Gli Alias Eye, non¬ostante tutto, sanno parlare in modo semplice, sanno farsi capire sin dal primo istante nonostante la complessitä dei concetti espressi, e sanno pizzicare ad occhi chiusi le corde giuste per far vibrare l'anima dei loro ascoltatori, una dote che di certo non si impara sui banchi di scuola e forse non insegna neanche l'esperienza. Allora non abbiate paura di affrontare la diversitä e di abbracciare sonoritä che pensate non vi appartengano. Lasciatevi cullare dalla voce suadente e teatrale di Philip Griffith. Inalate a pieni polmoni e godete dell'ariosa gemma progressiva che risponde al nome di "The Great Open" e non abbiate paura che "Icarus Unworded" suoni come una vecchia ballata di Elton John. Non vergognatevi di entrare in un vecchio e polveroso jazz club ("Too Much Toulouse") e siate pronti ad accogliere a braccia aperte la ricchezza che sono in grado di offrire culture diverse dalla vostra: l'o¬riente non i; poi cosi lontano e il suono di una fisarmonica saprä indi¬carvi la strada di casa. Non correrete il rischio di perdervi perche non vi sarete mai allontanati, nü dal luogo in cui vi trovavate, nü da voi stessi. L'unico rischio sarä quello di voler intraprendere nuovamente questo splendido viaggio, ancora e ancora e ancora…

Metal Maniacs Italy

Il secondo lavoro degli Alias Eye, l'ipnotico "A Differrent Point Of You", rischia seriamente di candidarsi come uno dei "cinque" o dei "tre"
dischi più interessanti del 2004, lasciando solamente le briciole per la sparuta concorrenza. Non esagero esprimendo tutta la mia ammirazione per questo quintetto tedesco, che sa coniugare alla perfezione tematiche
prog, con sonorità variegate che spaziano dal pop più raffinato al funky, dall'etnica al jazzy, interagendo con una tecnica di base di notevole spessore. Non è assolutamente semplice farsi catturare al primo ascolto da "A Different Point Of You", anzi tutti quei repentini cambi
di stile che lo caratterizzano, possono risultare anche irritanti ed indigesti, ma non appena si riesce ad entrare in perfetta sintonia con
il lavoro, vi posso assicurare che si rimane letteralmente catturati da un caleidoscopio di emozioni, una sarabanda di suadenti sonorità, che non lasciano scampo all' ignaro ascoltatore, convinto di trovarsi di fronte al solito prodottino già catalogato in partenza. L' arabesca "A Clown's Tale" apre le danze, come una novella "Mustapha" (chi conosce iQueen sa di cosa sto parlando), mentre i Saga più ispirati fan capolino in "Your Other Way" e in "The Usual Routine", prima di staccare la spina in due ballad da brividi come "Icarus Unworded" e "Drifting", due colpi di classe e di genio. Il resto dei brani si mantiene su eccellenti livelli, anche se un gradino sotto a quelli che ho appena citato, ma sono sfumature del momento, che al prossimo ascolto possono essere suscettibili di variazione, visto che ad ogni passaggio del cd scopro, tuttora, orizzonti ancora inespressi. Un disco per palati fini che ci riconsegna quelle emozioni da brividi, che solo la buona musica sa regalare.

Metallus Italy

E' vero, passano inosservati questi tedeschi, che debuttarono nel 2001 con l'album 'Field Of Names'. Allora le recensioni furono buone e forse riuscirono a crearsi un piccolo seguito qui in Italia. Tre anni dopo ritornano con 'A Different Point Of You', sempre per la piccola
etichetta DVS, e ancora lasciano il segno. Riguardando la copertina di 'Field Of Names' noto che il colore dominante è il rosso, con degli uomini con maschere teatrali in primo piano. Il rosso è un coloro caldo, pensante.. proprio come le sonorità degli Alias Eye. Album compatti, di buon gusto quelli del combo tedesco. Tre gemme indimenticabili risaltano
però: come 'Field Of Names' aveva 'Just Another Tragic Song', 'A Different Point Of You' ha 'Fake The Right' e 'Drifting'. Proprio la loro ultima release conferma il gusto per la sperimentazione e per la miscela di tanti generi musicali diversi. Il genere, fondamentalmente, è "progressive di matrice nord europea" (vedi Rpwl, Flower Kings, Everon). Si passa dalla classica progressive rock song iniziale, 'A Clown's Tale', alla funkeggiante (il vocalist Griffiths scimmiotta il primo Tom Jones)'Fake The Right'; dalla classica midtempo in stile Alias Eye ('Your Other Way') alla beatlesiana 'Drifting', passando per il club jazza anni trenta della conclusiva 'Too Much Toulouse'. Perizia tecnica, gusto, classe, grande songwriting e un pianista a dir poco mostruoso che innesta la marcia in più. Un disco dai mille colori: si passa
dall'azzuro delle canzoni più spensierate al grigio di quelle più riflessive.

Movimenti Prog

Pur essendo considerata una band di prog rock, quella degli Alias Eye non può rientrare propriamente in questo genere. Al loro secondo
album a distanza di due anni dal precedente Field of Names, i cinque ragazzi teutonici presentano un disco molto variegato, di poco più di cinquanta minuti, in cui è possibile ascoltare i generi più disparati.

Per questo motivo, è difficile che gli appassionati del classico prog apprezzino questo disco. E' necessaria una cultura musicale più ampia e anche una apertura mentale maggiore, per poter capire le grandi qualità di questo gruppo. Da tale considerazione, ci si potrebbe far trarre in inganno: non abbiamo davanti un disco di difficile ascolto, le canzoni sono tutte piuttosto orecchiabili, catchy per dirla in inglese, che forse rende di più l'idea. Il vero motivo è che si possono riscontrare tantissimi stili e generi differenti, che con il prog non c'entrano quasi nulla.

Per fare un esempio, la seconda traccia, Fake The Right ha una matrice ed un gusto decisamente funky, ma a dir la verità la vena
eclettica del gruppo si evince da ogni momento del lavoro, da alcuni assolo di derivazione jazz o fusion, o addirittura da frasi di fisarmonica di stampo decisamente francese, come in Your Other Way.

Ad ogni modo, qualcuno potrebbe definire il disco troppo frammentario, a seguito di quanto appena detto, ma c'è un filo conduttore che lega l'album: quello di mostrare un art rock con melodie facili da ascoltare, orientate talvolta ad un sound quasi pop, ma con un background di grande cultura musicale, in cui anche il cantante Philip Griffiths si trova a suo agio, molto di più che nei mediocri Poor Genetic Material.

In definitiva, veramente un ottimo disco. Consigliato a chi non vuole vivere di solo prog

more coming soon!

 



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